Praxis Prof. Hempen & Kollegen

TCM für Ärzte

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Akupunktur Ausbildung– profitieren von zusätzlicher medizinischer Kompetenz

Weil die Traditionelle Chinesische Medizin/TCM in der Öffentlichkeit zunehmend Aufmerksamkeit findet, wächst das Interesse vieler ärztlicher Kolleginnen und Kollegen an einer fundierten TCM-Weiterbildung. Integraler Bestandteil ist dabei auch die Akupunktur-Ausbildung, die von Patienten zunehmend nachgefragt wird.  Der Masterstudiengang TCM an der TU München trägt diesen Wünschen Rechnung: Die Akupunktur-Ausbildung wird hier – ebenso wie die weiteren Schwerpunkte Phytotherapie, Chinesische Diätetik, Manuelle Medizin / Tuina sowie Bewegungstherapie Qigong / Taiji – auf höchstem wissenschaftlichen Niveau betrieben.

 

Wie wohl alle Kolleginnen und Kollegen wissen, ist die Akupunktur seit jeher einer von mehreren Schwerpunkten innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin/TCM.. Dank dieser Technik ist es möglich, den Fluss der Lebensenergie Qi positiv zu beeinflussen bzw. Schmerzen zu beseitigen oder Krankheiten zu therapieren. Konkret funktioniert das, indem der Arzt Nadeln an exakt festgelegten Punkten in den 14 Hauptleitbahnen (Meridianen) platziert, die unter der Haut im Gewebe verlaufen. Über „gesund“ oder „nicht gesund“ entscheidet nach den Erkenntnissen der TCM das Gleichgewicht der Energie in den Qi-Bahnen.

Zu wissen, wo die mehr als 360 genau definierten Punkte liegen, wie sie sich zielführend stimulieren lassen und welchen Zweck die Reizung erfüllt, ist eins von etlichen Zielen innerhalb der TCM-Ausbildung. So ist nicht nur eine effektive Schmerztherapie etwa bei Kopf- oder Gelenkschmerzen möglich – die Akupunktur vermag wesentlich mehr zu leisten. Unter anderem wurde ein hoher Wirkungsgrad bei der Behandlung infektiöser Erkrankungen festgestellt.

 

Akupunktur-Ausbildung sollte nicht im Schnellkurs erfolgen

 

Die Ausbildung im Bereich Akupunktur ist auch vor dem Hintergrund interessant, dass inzwischen eine Vielzahl klinischer Studien die Wirksamkeit dieser Therapieform belegen. Im Kontext mit der Behandlung zahlreicher Erkrankungen erkennt die Weltgesundheitsorganisation WHO die positiven Auswirkungen von Akupunktur an. Allerdings erfordert der richtige Umgang mit den Akupunkturnadeln fundierte Kenntnisse, die nicht in einem Schnellkurs erworben werden können.

 

Ganzheitliche Medizin seit 2000 Jahren

 

Der Masterstudiengang TCM vermittelt im ersten Semester die Grundlagen der Akupunktur, im zweiten Semester folgt die Praxis. Namhafte Referenten vermitteln dabei ihr Wissen und ihre Erfahrung – stets vor dem Hintergrund, dass in den heutigen Zeiten der gern gepriesenen ganzheitlichen Medizin die TCM diesen Ansatz bereits seit mindestens 2000 Jahren erfolgreich berücksichtigt.

 

Ich selbst beschäftige mich seit vielen Jahrzehnten innerhalb der TCM auch mit den faszinierenden Möglichkeiten, die die Akupunktur bietet. Auch als Prüfer für den Fachbereich Akupunktur bei der Bayerischen Landesärztekammer weiß ich um das stetig wachsende Interesse in der Ärzteschaft an dieser uralten Heilkunst. Und in meiner Arbeit in der Praxis erlebe ich jeden Tag aufs Neue zufriedene und dankbare Patienten, die im Kontext der Traditionellen Chinesischen Medizin auch mit den Techniken der Akupunktur erfolgreich behandelt wurden.

 

Alle Infos zur Akupunktur-Ausbildung  und dem Mastertstudiengang TCM finden Sie hier.