Praxis Prof. Hempen & Kollegen

TCM-Magazin

TCM Tipps Allergien

Wie die TCM-Therapie gegen Allergien hilft

Unter den allergischen Erkrankungen ist der Heuschnupfen die am weitesten verbreitete: Juckende Nase und gerötete Augen kündigen alljährlich den nahenden Frühling dann oft noch vor den ersten Krokussen an. Gerade hier ist die Wirksamkeit der Akupunkturbehandlung durch groß angelegte Studien belegt: Erst kürzlich (Februar 2013) veröffentlichte eine renommierte Fachzeitschrift (annals of internal medicine) eine unter Mitarbeit der Berliner Charité durchgeführte umfassende Studie, die die Wirksamkeit von Akupunktur in der Prophylaxe und Behandlung von Heuschnupfensymptomen eindrucksvoll belegt.

Eine weitere häufige allergische Erkrankung ist das allergische Asthma. Hier ist neben der Akupunktur häufig auch die Anwendung einer invividuell verordneten Arzneirezeptur notwendig.

Ein Beispiel für allergische Erkrankungen der Haut ist die Neurodermitis, auch atopisches Ekzem genannt. Sie beginnt häufig schon im Säuglingsalter. Auch hier ist in der Regel die chinesische Arzneitherapie mit einer guten Heilungschance verbunden. Für Kinder und Säuglinge wird die Dosierung der Arzneitherapie selbstverständlich entsprechend angepasst. Hier kann auch durch entsprechend spezialisierte Apotheken eine Zubereitung in Tropfenform hergestellt werden, die von den kleinen Patienten in der Regel gut angenommen wird.

Allergien und Ernährung

Bei all den genannten Allergien ist eine individuell angepasste Ernährung sehr unterstützend, und der Patient kann sie als wirksames Heilmittel selbst einsetzen. So kann bei Heuschnupfen der auch in diesem Magazin beschriebene Stangensellerie oder auch das Rezept mit Spinat die Behandlung unterstützen.
Bei allergischem Asthma ist ebenfalls eine aus individuellen Lebensmitteln zusammengestellte Basisernährung sinnvoll, oftmals hilft bereits die Minimierung von Kuhmilchprodukten ein Stück weiter. Auch hier unterstützt Sie unsere Ernährungsberaterin gerne.

Für eine erfolgreiche Behandlung der Neurodermitis ist die Anpassung der Ernährung unumgänglich. Dies beginnt bereits bei der Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft und Stillzeit. Die Einführung von Beikost und deren Qualität sind ein wichtiger Baustein sowie eine angemessene Kinderernährung, die nicht zu abkühlend sein sollte, um den empfindlichen Verdauungstrakt des Kleinkindes nicht zu sehr zu schädigen. Eine Hautpflege mit einer reinen sesam- oder olivenölhaltigen Creme bringt oft zusätzliche Linderung.

Nahrungsunverträglichkeiten wie Lactose-, Fructose- und Glutenunverträglichkeit sind zwar klassisch keine Allergien, werden aber von den Betroffenen oft als „allergisch“ empfunden und kommen mittlerweile sehr häufig vor. Gerade bei Kindern nehmen sie rapide zu. Hier steht die Umstellung der Ernährung im Vordergrund.      

In der Chinesischen Medizin/TCM werden diese Unverträglichkeiten nicht isoliert betrachtet wie in der Schulmedizin, sondern als Symptome eines komplexeren tieferliegenden Ungleichgewichts gesehen. Dieses kann nicht durch das Weglassen ganzer Lebensmittelgruppen oder durch Ersatzprodukte wie z. B. lactose- oder glutenfreie Produkte gelöst werden, wie es die westliche Ernährungswissenschaft empfiehlt. Hierdurch verschlimmert sich die Gesamtbefindlichkeit oft erst recht und es kommen weitere Beschwerden hinzu.
Regelmäßige Mahlzeiten, die vermehrt gekochte Lebensmittel enthalten, eine Reduzierung von abkühlenden Lebensmitteln und hin zu qualitativ hochwertigen, wenig verarbeiteten Produkten sind nur ein paar der individuell erfolgenden Empfehlungen.

Somit bietet die TCM mit ihren 5 Säulen – Akupunktur, Phytotherapie, Ernährung, Tuina und Taiji/Qigong – ein ganzheitliches System an, das auf einen Jahrtausende alten Erfahrungsschatz zurückgreift und damit die Ursachen der Allergien umfassend behandelt und nicht nur deren Symptome.

 

 

Praxis Prof. Hempen & Kollegen, München,
Fachärztliches Zentrum – Chinesische Medizin (TCM) und Akupunktur


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