Praxis Prof. Hempen & Kollegen

Akupunktur

Auf definierten Bahnen unter der Haut, im Gewebe, fließt der lebenserhaltende Energiestrom Qi. Nach chinesischer Vorstellung laufen 14 Hauptleitbahnen durch den Körper. Ist die Energie, die durch diese Bahnen fließt, im Gleichgewicht, sind wir gesund. Besteht auf Dauer ein Ungleichgewicht und das Qi kann nicht ungehindert fließen, werden wir krank.

Dann kann ein qualifizierter TCM-Arzt mit Akupunktur eingreifen: Durch physikalische Beeinflussung (mit sterilen hauchdünnen Nadeln, Laserstrahl oder Moxakegeln) an anatomisch genau definierten Punkten werden Energieströme (chin. Qi und xue) in den Leitbahnen (Meridianen) angesprochen. Dadurch werden krankheitsauslösende Faktoren ausgeleitet, die Konstitution gestützt sowie die Energieflüsse harmonisiert. Blockaden werden beseitigt und Störungen gezielt gelindert oder endgültig gelöst. Dass das möglich ist und die Akupunktur-Behandlung gute Wirkung zeigt, ist durch zahlreiche klinische Studien wissenschaftlich belegt. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO erkennt die Wirksamkeit der Akupunktur für die Therapie bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern an. Die korrekte Anwendung setzt viel Wissen und eine genaue Vorstellung von der möglichen Wirkung der Punkte voraus. In unserer Praxis arbeiten Verfasser der Standardliteratur zur Akupunktur, die zur Aus- und Weiterbildung qualifizierter Anwender genutzt wird. Dr. Rainer Nögel ist Präsident und Schulungsleiter der SMS (Societas Medicinae Sinensis), einer der ältesten Fachgesellschaften zur ärztlichen Ausbildung in TCM. Prof. Dr. Carl-Hermann Hempen ist der Gründer der Praxis und leitet den einzigen zertifizierten TCM-Studiengang auf europäischer Ebene an der Technischen Universität München (TUM). Alle Fachärzte und Ärzte, die in unserem fachärztlichen Zentrum in München/ Schwabing tätig sind, haben hochqualifizierende Zusatzausbildungen wie die offiziellen Zusatzbezeichnungen "Akupunktur" und "Naturheilkunde" der Landesärztekammer oder den Master of Science TCM der TUM.

 

Im Chinesischen werden die Akupunkturpunkte auch "Einfluss-Löcher" (shuxue) genannt, weil die meisten in anatomisch tastbaren Dellen oder Lücken zu finden sind. Über 360 klassische Punkte liegen auf den symmetrisch angelegten Hauptleitbahnen, die nach je einem Organ benannt sind. Ein in der Akupunktur erfahrener Arzt kann aus seinem Wissen und einer ausführlichen Untersuchung ableiten, welche Punkte bei einem Patienten stimuliert werden sollten, um die Energieströme wieder in ungehinderten Fluss zu bringen.

Die Akupunktur ist bekannt dafür, effektiv gegen Schmerzen zu helfen. So zum Beispiel bei Migräne, Rückenschmerzen oder Kniebeschwerden. Die Behandlungsmethode kann aber wesentlich mehr. Zum Beispiel ist sie auch sehr wirksam, um infektiösen Erkrankungen entgegenzuwirken. Sprechen Sie mit einem unserer Ärzte über Ihre Beschwerden und die Möglichkeiten der Akupunktur. Ihr Arzt erstellt Ihnen dann nach einer ausführlichen Untersuchung einen ganz persönlichen Behandlungsplan und beantwortet Ihre Fragen.

 

Eines der Standardwerke chinesischer Medizin, das Huángdì Nèijīng (der innere Klassiker des gelben Kaisers), besteht aus zwei Teilen, deren erster bereits circa 2698–2598 vor Christus entstand. Seine Autoren wussten bereits, wie wichtig die Harmonie und Balance zwischen Mensch und Natur sind. Eine ausgewogene Lebensweise und ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis sind die Grundlagen für ein langes und erfülltes Leben. Im zweiten Teil des Werkes werden bereits die Lage der Akupunkturpunkte und die dazugehörigen Leitbahnen erläutert. Wenn Sie die Akupunktur für sich nutzen, profitiert Ihr Körper von Wissen, das über mindestens 2000 Jahre hinweg in der Erfahrungsmedizin gesammelt und konstant erweitert wurde.

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